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F1 I In der ersten Folge von Hangtime History wandeln die beiden Gastgeber Henning Harnisch und Jakob RĂ¼ger auf den Spuren des Freiplatzbasketballs. Es ist eine ganz eigene kulturelle Basketballwelt (00:57), findet Henning, der klar zwischen Freiplatz- und Hallenbasketballer trennt. Am legendären Leichhardt-Platz in Zehlendorf treffen die beiden Martin Weichhardt (07:13), der auf dem Freiplatz groĂŸ geworden ist. Martin erzählt von den EinflĂ¼ssen der Amerikaner auf die Freiplatzkultur (12:43) und wie der Wettbewerb in Westberlin in den 80er Jahren aussah (20:06). Auch hinter dem Eisernen Vorhang in der DDR wurde Basketball auf Freiplätzen gespielt (29:02), allerdings anders als erwartet. Auf dem RIAS-Platz in Schöneberg war der Ex-Basketball-Profi Drazan Tomic zuhause (34:29). Die Duelle gegen die amerikanischen Soldaten auf dem Freiplatz, Ende der 80er Jahre, härtete ihn ab fĂ¼r seine spätere Karriere (46:54). In der nächsten Folge widmen wir uns dem Streetball, denn Freiplatzbasketball wurde nach der Wende plötzlich richtig populär. Dieser Podcast wird ermöglicht durch die Deutsche Stiftung fĂ¼r Engagement und Ehrenamt.

F2 I In der zweiten Folge von Hangtime History gehen Jakob und Henning zurĂ¼ck in die 90er Jahre, wo man in den USA sogar BĂ¼cher mit den besten Freiplatzempfehlungen kaufen konnte (02:23). Auf dem berĂ¼hmten RIAS-Platz in Schöneberg treffen die Beiden eine Berliner Freiplatz-Legende mit Ăœmit ErgĂ¼n (05:40). Er erzählt, wie er den aufkommenden Hype um Streetball in der Hauptstadt erlebt hat (10:02) und was einen guten Trash-Talker ausmacht (21:26). Das Phänomen Streetball erlebte Henning am eigenen Leib, per Privatjet zur Einweihung eines Freiplatzes (25:37), all das war dank groĂŸer Sportartikelhersteller damals möglich. FĂ¼r einen solchen arbeitete auch Gerald Schömbs mit seiner Berliner Marketingagentur. Er organisierte fĂ¼r adidas die ersten Streetball-Turniere in Berlin (36:08). Allerdings musste man den Basketballern noch erklären, was Streetball eigentlich ist (39:36). Nach dem Höhepunkt der Streetball-Turniere Mitte der 90er Jahre nahm der Hype aber langsam ab (46:54), die Turniere wurden zu kommerziell und der Grundgedanke ging langsam verloren. Dieser Podcast wird ermöglicht durch die Deutsche Stiftung fĂ¼r Engagement und Ehrenamt.

F3 I Mit der dritten Folge von Hangtime History schlieĂŸen Jakob und Henning mit dem Freiplatzbasketball ab. Nach dem Boom der 90er Jahre entstanden neue Turniere, wie Mitternachtsbasketball in der Max-Schmeling-Halle (02:13). Mit dem Ost-Berliner Basketballkind Jens Zander wird die Zeit der And1-Mixtapes (08:40) und der Baggy Pants wieder lebendig. AuĂŸerdem war Jens einer der Initiatoren der 4vs4 Turniere (15:30), eine Neuinterpretation der Streetball-Turniere in der Halle. Die Ex-Profi-Spielerin und TV-Expertin Ireti Amojo erzählt von ihren Erfahrungen auf dem Freiplatz. Eine toxisch, männlich aufgeladene Atmosphäre (33:04) machte es fĂ¼r Frauen um die Jahrtausendwende häufig unangenehm. Heute leitet Ireti eine FLINTA*-Trainingsgruppe (36:45), die in einem geschĂ¼tzten Raum einmal die Woche trainiert und zwar bei SpOrt365 im Görlitzer Park (44:28), ein Projekt, dass Initiator Erik Little genauer vorstellt. Vielleicht liegt die Zukunft des Freiplatzbasketballs in ungenutzten Freibädern (53:51), wer weiĂŸ. Dieser Podcast wird ermöglicht durch die Deutsche Stiftung fĂ¼r Engagement und Ehrenamt.

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