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Vereine

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Gropiusstadt

ALBA Gropiusstadt

Freiplatz der Hermann-von-Helmholtz-Schule
 

Der Verein

Berlin-Gropiusstadt. Hochhäuser, Wohnanlagen, dazwischen viel Grün – die Neuköllner Siedlung ist bekannt für ihre Architektur. Aber auch für ihre sozialen Herausforderungen. Seit 2014 ist ALBA hier aktiv, arbeitet mit den Akteur:innen im Quartier zusammen, schickt Coaches in die Schulen und Kitas. 2016 gründen die Albatrosse einen Kooperationsverbund mit den Bildungsinstitutionen, dem Bezirk, dem Quartiersmanagement, den Wohnungsbaugesellschaften und einer Krankenkasse. Und 2018 einen eigenen Verein – ALBA Gropiusstadt. 

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die Freiplätze

„Freiplatz ist für uns der nächste Evolutionsschritt“, unterstreicht ALBA-Vizepräsident Henning Harnisch. „An der Hermann-von-Helmholtz-Schule und am Campus Efeuweg bespielen wir zwei Freiplätze im Kiez und öffnen sie für Kinder und die Nachbarschaft.“ Konkret heißt das: Der ALBA-Court an der Helmholtz-Schule soll ab dem Schuljahr 2026/27 auch außerhalb der Schulzeiten, wochentags bis 18 Uhr, offen sein, an Samstagen drei zusätzliche Stunden. 

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die ersten Schritte

Am Campus Efeuweg stellten die Coaches von ALBA Gropiusstadt zum Start ein 3x3-Freiplatzturnier auf die Beine. In zwei Altersgruppen durften sich vor allem Mädchen versuchen, die bisher noch wenig Basketballerfahrung hatten. Koordinatorin Rebecca Zohner-Nassi, die bereits in der Halle 3x3-Angebote macht, ist nun auch regelmäßig draußen anzutreffen: „Freiplätze gibt es fast überall in Berlin. Deswegen ist es umso schöner, wenn wir es schaffen, die Mädchen dort zu integrieren und ihnen dieses Wohlfühlen, diesen Safe Space, zu geben. Sie sollen auf den Freiplatz gehen und sagen: Hey, hier möchte ich auch spielen, hier fühle ich mich wohl.“

 

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TSC Spandau

Freiplatz im Südpark

Der Verein

Mehr als 250.000 Menschen leben im Bezirk Spandau, so viele wie in Braunschweig. Dennoch gibt es nur einen einzigen Basketballverein – den TSC Spandau. Vor zehn Jahren ging der Verein aus dem TSV Spandau hervor, heute dribbeln von den Minis bis zu den Erwachsenen knapp 400 Basketballerinnen und Basketballer im roten TSC-Jersey. Der Verein gehört damit zu den hundert größten in ganz Deutschland. Die Spandauer Vorbilder heißen Nolan Adekunle vom US-College oder Nationalspielerin Alexandra Wilke, die in der Linden-Grundschule ihre ersten Körbe warf, wo auch der TSC seine Heimhalle hat. Schule dient früher wie heute als Grundlage für die Nachwuchsarbeit im Verein. Mittlerweile hat sich der TSC Spandau auch das Thema 3x3 auf die Fahnen geschrieben.

 

die Freiplätze

Was liegt für den Verein da näher als in Zukunft einen Freiplatz regelmäßig zu bespielen, egal ob für Vereinsmitglieder oder nicht? Einer dieser Orte könnte der Südpark im Spandauer Ortsteil Wilhelmstadt sein. Metallnetze, Tartanboden, viel Grün drumherum: der Court ist zwar nicht perfekt, soll aber Teil einer lebendigen Community werden. Das findet auch Alexander Frisch, ehemaliger ALBA-Profi und heute Sportlicher Leiter der Minis beim TSC: „Das ist das Coole am 3x3. Du brauchst nicht einmal zwei Körbe, du brauchst nicht einmal ein ganzes Feld. Du brauchst einen Korb, ein Netz und einen Ball.“ 


 

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die ersten Schritte

40 Grad, glühende Sohlen und Sonnenschirme: Das erste 3x3-Turnier des TSC Spandau im Südpark war eine schweißtreibende Angelegenheit. Und eine, die gezeigt hat: Hier geht was, bei jedem Wetter. Den ganzen Tag über tummelten sich Kinder und Jugendliche aus dem Verein und von außerhalb auf dem Court. Der TSC veranstaltete eine Mischung aus Vereinsfest und Turnier, um ein Zeichen zu setzen und den Südpark langsam warmzuspielen. Bei einer Shooting Challenge gab es personalisierte Shirts zu gewinnen. In Zukunft sollen Coaches hier oder auf einem anderen Platz regelmäßig mit am Ball sein. Der TSC Spandau wird zum Freiplatz-Kümmerer.


 

Basket Dragons Marzahn 

Freiplatz im

Schwarzwurzel-Park

der Verein

Die Basket Dragons Marzahn feiern gerade ihren 20. Geburtstag. Zu Zeiten des Vorgängervereins, den Marzahner Basket Bären, wetzten in der „Drachenhöhle“ in der Liebensteiner Straße spätere Profis wie Oskar Faßler, Robert Kulawick, Andi und Martin Seiferth sowie Niels Giffey übers Ostberliner Parkett. Das Marzahner U16-Team um Giffey wurde 2006 sogar Deutscher Meister. Als sich die Basket Bären 2007 auflösten, entstanden zwei neue Vereine: die Berlin Baskets und die Basket Dragons Marzahn. Die Drachen gingen aus einer Schulmannschaft des nahegelegenen Barnim-Gymnasiums hervor. Florian Lau, damals selbst Schüler und Coach am Barnim baut den Verein auf und renoviert mit seinen Mitstreitern die Schulturnhalle in den Farben der Dragons. Gleich neben der Halle wartet ein Freiplatz auf spielwütiges Publikum. 

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der Freiplatz

Mit dem Fahrrad sieben Minuten von der „Drachenhöhle“ entfernt, liegt der Schwarzwurzel-Park. Vor drei Jahren wurden hier die Basketballkörbe zerstört. Heute findet man noch ein Betonfeld, ein starres Netz und Linien, die mit Kreide per Hand gezogen werden müssen. Das möchte der benachbarte Jugendclub „Wurzel“ zusammen mit den Basket Dragons Marzahn ändern und übernimmt die Patenschaft für den Court. Lennart Werner, Kiezkoordinator bei den Dragons, beschreibt es so: „Wir haben Risse im Boden, wir haben Wurzeln und Gras, es ist uneben und die Verletzungsgefahr ist groß.“ Kurz gesagt: Der Platz braucht ein gründliches Makeover.

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die ersten Schritte

Das Freiplatz-Turnier im Schwarzwurzel-Park war ein Auftakt, um wieder Leben auf den Court zu bringen und die Akteure im Kiez miteinander zu vernetzen. Angesprochen wurden Mädchen und Jungen, die bei den Dragons spielen oder einfach nur einen Platz zum Zocken suchten. Ein bisschen erinnerte das Event an die Geburtsstunde des Freiplatzbasketballs in Marzahn. In den 90er Jahren sprossen im Zuge des Streetball-Booms kurz nach der Wende zahlreiche Plätze in Ost-Berlin aus dem Boden. Korbanlagen wurden montiert, Turniere veranstaltet. Diesen Spirit wollen alle Beteiligten in den Kiez zurückbringen.

 

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TSC Friedenau 1896  

TSC Friedenau 1896 & Here to Hoop

Freiplatz im Volkspark Wilmersdorf

der Verein

Die Burg in der Schmargendorfer Straße macht ihrem Namen alle Ehre. Ziertürmchen und Zinnen prangen auf dicken Backsteinmauern. Was einem beim Besuch der Geschäftsstelle des Friedenauer TSC gleich auffällt: der Freiplatz im Innenhof. Seit den 1980er Jahren wird beim TSC Basketball gespielt. Mit rund 600 Aktiven ist der Verein einer der größten im Lande. Ebenso gewachsen ist die Community von Here to Hoop, ein kostenloses Basketball-Programm für Mädchen und FLINTA* (Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans und agender Personen). 

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die ersten Schritte

Gemeinsam bespielen der TSC Friedenau und Here to Hoop ab sofort den Freiplatz im Volkspark Wilmersdorf. Der Käfig direkt neben dem Stifte-Spielplatz ist nicht im besten Zustand. Der Tartanboden wellt sich über den Wurzeln, die Körbe sind unterschiedlich hoch, auch die Linien stimmen nicht. Ein weiteres Problem, das es nicht nur hier gibt: Auf den Courts spielen kaum Mädchen oder FLINTA*. Ihnen mehr Freiräume zu bieten und sichere Orte zum Spielen, das ist ein Ziel der gemeinsamen Initiative.
 


 

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die ersten Schritte

Los ging es mit einem Freiplatzfest im Volkspark Wilmersdorf. Anmelden musste man sich nicht. Einfach da sein und mitmachen! Betreut wurde das Event von den beiden TSC-Coaches Meg-Burnette Mäkitalo und Moses März. Bei einem 3er-Contest, Bump-out, 1-on-1 und einer Freiwurf-Challenge gab es viele Preise zu gewinnen. Meg-Burnette Mäkitalo: „Wir müssen mehr solche Veranstaltungen stattfinden lassen, sodass sich besonders Mädchen mehr trauen auf die Freiplätze.
  


 

Sport 365

Freiplatz im Görlitzer Park

Die Idee

Mitten in Kreuzberg im Görlitzer Park entstand in den letzten Jahren ein geschützter Multisportort mit Vorbildcharakter: SpOrt 365. Jeder kann hier Basketball, Beachvolleyball, Tischtennis oder Fußball spielen, in einer Halfpipe skaten oder sich auf einer großen Spielwiese tummeln. Vormittags nutzen den Ort viele Schulen und Kitas für ihren Sportunterricht, am Nachmittag kommen Familien, Jung und Alt. Nach einer kurzen Registrierung stehen ihnen alle Angebote kostenlos zur Verfügung. „Es geht uns darum, dass es ein Ort ist, wo wirklich alle kommen können“, erzählt Initiator Erik Little, der von Anfang an dabei ist. Träger dieses einzigartigen Projekts ist die Sportjugend Berlin.

 

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der Freiplatz

Die Courts von SpOrt 365 bieten, wovon Berliner Freiplatzspieler und -spielerinnen sonst nur träumen können: Sechs Körbe, Plexiglasbretter, abklappbare Ringe, gute Bälle und Netze, Trinkwasserspender, Flutlicht…  Dank eines mobilen und federnden Sportbodens kann man auch bei feuchtem Wetter noch ordentlich Basketball spielen, und ohne sich die Gelenke kaputt zu machen. Neben dem Görlitzer Park gibt es mittlerweile einen zweiten Standort in Gropiusstadt (Neukölln). Dort wird derzeit sogar ein vollständig überdachter Basketballplatz gebaut, um bei Wind und Wetter den schönsten Sport der Welt betreiben zu können. SpOrt 365 bespielt außerdem mehrere Berliner Freibäder.


 

 

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die Idee

Kurz vor dem Start der Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen findet am 29./30. August im Görlitzer Park über zwei Tage ein großes 3x3-Turnier statt. Vier Courts, Live-DJs & Moderation, BBQ und tolle Preise – Anmeldungen sind hier möglich:

3x3 - Vom Kiez in die Welt (Görlitzer Park) 
 

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